Flügelhorn

Das Flügelhorn ist ebenso wie die Trompete ein Blechblasinstrument und sieht dieser zum Verwechseln ähnlich.

Der Ursprung der Blechblasinstrumente ist ebenso prosaisch wie alt. Schon früh wurden Tierhörner als Signalgeber verwendet und bereits in den frühesten ägyptischen Kulturen in Metall nachgebaut. Spielbare Instrumente wurden in Gräbern am Nil gefunden.

Die Urform der Trompete wurde bis in die Barockzeit benutzt. Allerdings konnten damit nur die Grundtöne, welche durch die Baulänge des Instrumentes bestimmt wurden, gespielt werden.

Nach der Entwicklung der chromatischen Trompete mit Ventilen entwickelte sich um 1825 die weite Bauweise über das Kornett bis hin zum Flügelhorn.

Durch seine hohe Tonlage und seinen weichen, vollen Klang eignet sich das Flügelhorn für führende Melodienlinien und als Soloinstrument für Musikstücke mit deutlich gesanglichem Charakter.

Der Tonumfang sowohl bei der Trompete als auch beim Flügelhorn reicht vom fis bis c⊃3; und darüber hinaus.


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