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Entwickelt wurde das Tenorhorn/Bariton im 19. Jahrhundert in Österreich. Im Gegensatz zur Trompete oder zum Flügelhorn gibt es das Tenorhorn/Bariton mit drei oder vier Ventilen. Insgesamt erinnert das Tenorhorn mit seinem becherförmigen Mundstück an die Posaune, ist jedoch vom Klang her wesentlich weicher. Eingesetzt wird das Tenorhorn/Bariton hauptsächlich in der Blasmusik und im sinfonischen Blasorchester, weniger jedoch in der klassischen Musik.
Das Tenorhorn klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn (Bugle). Wegen seiner Größe kann dieses Instrument nicht wie die Trompete gebaut werden, es wird mehr oder weniger senkrecht gehalten, mit dem Schallstück «Becher» nach oben. Das Bariton hat die Größe des Tenorhorns, ist jedoch weiter mensuriert und der Ton klingt voller.
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